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02-17-2012, 02:27 PM
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#1891
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newbie
Join Date: Nov 2011
Location: Bumhunting
Posts: 22
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Re: Steuern
Also ich gehe arbeiten und zahle über das Bankkonto direkt aus.
Gab noch nie Fragen wird auch keine geben.
Wenn es dann soweit ist, dass Steuern erhoben werden sollten, zahl ich halt über
Ewallets oder über Western Union aus.
Grüße
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02-17-2012, 03:15 PM
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#1892
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old hand
Join Date: Jul 2007
Location: einzeil0rking, yay!
Posts: 1,849
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Re: Steuern
lol
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02-17-2012, 03:46 PM
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#1893
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But it was suited
Join Date: Feb 2008
Location: Teh Internetz (non US)
Posts: 2,905
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Re: Steuern
Quote:
Originally Posted by husng92
Gab noch nie Fragen wird auch keine geben.
Wenn es dann soweit ist, dass Steuern erhoben werden sollten, zahl ich halt über Ewallets oder über Western Union aus.
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Gut zu wissen dass du dir da so sicher bist, wenn dem dann doch der Fall sein sollte wünsche ich dir viel Vergnügen.
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02-17-2012, 07:08 PM
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#1894
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
PokerStars launcht PokerStars.eu
Quote:
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Gewinne aus dem Online Gaming sind in Schweden und Finnland steuerfrei, wenn die Spiele innerhalb der EU unter der Lizenz eines EU-Staates angeboten werden. Mit der maltesischen Lizenz ist auch dieses Problem gelöst.
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Diese Betrachtung ist Ausfluss des sog. Lindman-Urteils des EuGHs.
Während also die Schweden und Finnen sich strikt an dieses Urteil halten, wird es in anderen europäischen Ländern teilweise (einige Verwaltungsgerichte in Deutschland respektieren dieses Urteil) einfach ignoriert.
Ich meine folgendes:
1) Glücksspieleinkünfte werden vom deutschen Einkommensteuergesetz nicht erfasst. Ob die Glückspielgewinne von einem deutschen Casino stammen oder von einem ausländischen Casino bzw. einer ausländischen Internet-Glücksspielseite, ist steuerrechtlich in Deutschland unrelevant.
2) Wer demnächst auf PokerStars.eu oder einer anderen maltesischen Pokerseite spielt, kann sich zusätzlich auf das Lindman-Urteil berufen und damit eine weitere steuerliche Hürde aufbauen.
3) Der Streit um das Lindman-Urteil und die unterschiedliche Anwendung dieses Urteils in einzelnen europäischen Staaten (auch in Deutschland) zeigt, in welchen rechtlichen Verhältnissen wir in Deutschland und auch in Europa leben.
Mal abgesesehen davon, dass es keine Steuerharmonisierung in Europa gibt, eher kann man wohl von einem Steuerdumping einzelner Länder zu Lasten unseres deutschen Arbeitsmarktes sprechen, kommt selbst die höchste Rechtsprechung des europäischen Gerichtshofs nicht einheitlich in allen europäischen Ländern zur Anwendung. Diese Rechtsprechung wird in Deutschland genauso ignoriert, wie teilweise die höchstrichterliche Rechtsprechung unseres Bundesverfassungsgerichts. Und auf dieser Basis will uns dann unser Finanzminister erklären, dass wir Deutschen eine Führungsverwantwortung für Europa haben und für die Staatsschulden des griechischen Staates mit einigen hundert Milliarden als Steuerzahler einspringen sollen. Wo leben wir eigentlich? Natürlich in der Bananenrepublik Deutschland, die in einen Misthaufen, den man Europa nennt, eingebettet ist und von dem ausschließlich einige europäischen Kapitalisten zu Lasten der großen Masse des Volkes profitieren. Diese Kapitalisten lassen sich jetzt sogar ihre Zockerverluste vom europäischen Steuerzahler ersetzen.
Der derzeitige Stillstand der Gesetzgebung und die Unfähigkeit des deutschen Staates auf dem Gebiet des neuen Glückspielstaatsvertrages ist ein weiteres Beispiel für die Bananenrepublik Deutschland. Warum sollen nur Schweden und Finnen von der europäischen Dienstleistungsfreiheit profitieren? Auch das sollte unser Finanzminister einmal erklären.
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02-17-2012, 09:37 PM
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#1895
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journeyman
Join Date: Jun 2006
Posts: 229
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Re: Steuern
paging den verfassungsschutz
viel liebe alter mann <3
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02-18-2012, 06:00 AM
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#1896
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Pooh-Bah
Join Date: May 2007
Location: Wien
Posts: 3,782
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Re: Steuern
Quote:
Originally Posted by McSeafield
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Hier geht es anscheinend um einen einmaligen Lotteriegewinn in einem Jahr. Das ist sicher nicht auf "gewerbliches" Glücksspiel anzuwenden.
Für einen gewerbsmäßigen Spieler wird es nichts nützen, wenn der Betreiber anführt Gewinne sind steuerfrei, aber in den AGB steht, dass bei ihm Spielen nur zum Vergnügen erlaubt ist.
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02-18-2012, 09:53 AM
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#1897
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
Es geht nicht um einmalige Lotteriegewinne. Das Lindman-Urteil ist in Schweden, in Finnland und allen europäischen Ländern auf jeden normalen Glücksspieler, d.h. auch Pokerspieler, entsprechend anzuwenden.
Ist Viktor “ISILDUR1” Blom aus deiner Sicht ein gewerblicher Pokerspieler oder ein Glücksspieler? Ich denke er hat andere Sorgen. Jeder Schwede muss jede gewonnene Pokerhand, die er in einem Casino außerhalb der EU gewinnt, versteuern, selbst dann, wenn er im Verlust ist. Und wenn er eine Hand verliert, kann er diese nicht mit gewonnen Händen verrechnen. So etwas nennt sich Steuergerechtigkeit und die schwedische Steuer kann man als eine Art Glückspielgewinnsteuer verstehen, die es in Deutschland und in Österreich in dieser Form nicht gibt.
Im deutschen und österreichischen Steuerrecht gibt es aber auch Steuergerechtigkeit oder den Grundsatz "alle oder keiner" und im deutschen Steuerrecht ist nirgendwo der Begriff "gewerblicher Glücksspieler" geregelt. Aber die Leute, die du gerne versteuern möchtest, gehen fast täglich ins staatliche Casino, werden dort steuerlich nicht erfasst und ins Gewerberegister eintragen, können sich diese Leute auch nicht. Und was in den AGBs der Casinos steht, ist steuerrechtlich Wurst.
In Deutschland kannst du dich als Zocker auch an Private Equity Fonds und Hedge Fonds beteiligen oder direkt als privater Spekulant an der Börse zocken und dort ein Glücksspiel betreiben. Auch wenn du das mit mehreren Millionen machst, von deinen Einkünften sehr luxoriös leben kannst und keine anderen Einkünfte hast, erzielst du damit noch keine gewerblichen oder beruflichen Einkünfte. Die Abgrenzung "gewerbliches" und "privates" Glücksspiel ist also Schmarrn, die es im deutschen Steuerrecht nie geben wird. Ein Pokerspieler kann in Deutschland nur Einkünfte aus Gewerbebetrieb haben, wenn er ein Geschicklichkeitsspiel betreibt oder sich als Betrüger am Pokertisch betätigt.
Wenn es in Österreich eine andere Abgrenzung gibt, dann hat der österreichische Finanzminster eine neue Waffe. Trifft sie, verreckt alles, trifft sie nicht, dann ist die moralische Wirkung eine Ungeheure.
Last edited by McSeafield; 02-18-2012 at 10:02 AM.
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02-19-2012, 09:39 AM
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#1898
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
Quote:
Originally Posted by Caruso
paging den verfassungsschutz
viel liebe alter mann <3
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Der Verfassungsschutz kann hier ruhig mitlesen.
Habe gerade auf Phönix eine Rede von Ex-Bundespräsident Gustav Heinemann gehört. Das Motto war: "Wir sind der Staat" und "mit Liebe hat das alles wenig zu tun".
Quote:
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"Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.“
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Außerdem ist mein Ziel nicht, eine europäische Nation mit europäischer Staatlichkeit zu schaffen, wie das einige pseudokonservative Politiker in unserem Lande um jeden Preis (auch für mehrere hundert Milliarden) wollen, koste es, was es wolle. Wer die staatliche Souveränität Deutschlands zugunsten eines internationalistischen Vielvölkerstaats oder eines Bankenkartells aufgeben will, ist aus meiner Sicht genauso patriotisch, wie ein x-beliebiger Anarchist der "Deutschland verrecke, wir bringen Dich zur Strecke" gröhlt.
Ich will in unserem Lande eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit sehen, genauso wie das unsere Verfassung vorsieht und ein wenig mehr Vaterlandsliebe und Nationalstolz könnte uns allen dabei aus meiner Sicht nicht schaden.
Quote:
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"Wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte […] Überall müssen sich Autorität und Tradition die Frage nach der Rechtfertigung gefallen lassen […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben. Es gibt schwierige Vaterländer. Eines davon ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“
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Quote:
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„Zu den Grundrechten gehört auch das Recht zu demonstrieren, um öffentliche Meinung zu mobilisieren. Auch die junge Generation hat einen Anspruch darauf, mit ihren Wünschen und Vorschlägen gehört und ernst genommen zu werden.“
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02-19-2012, 11:00 AM
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#1899
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
Prof. Dr. Holger Kahle, Universität Hohenheim
Quote:
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Spiel-, Sport-, Wett- und Lotteriegewinne unterliegen beim Empfänger im Grundsatz nicht der Einkommensteuer; sie fallen nicht unter eine der in § 2 EStG genannten Einkunftsarten. Diese Gewinne stellen kein Entgelt für irgendeine Tätigkeit dar, so dass es an einer Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr fehlt. Das gilt auch z.B. für den 'Berufsroulettespieler', der seinen Lebensunterhalt durch Spielgewinne verdient, die er aufgrund eines ausgeklügelten, ggf. computergestützen Systems nachhaltig erzielt“.
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Kirchhof-Studie
Auch illegale Glücksspiel-Anbieter sollen Steuern zahlen
Quote:
Die im Ausland ansässigen illegalen Glücksspiel-Anbieter fallen ebenso wie die inländischen Firmen unter die Lotteriesteuer-Pflicht in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt eine brisante Studie des ehemaligen Verfassungsrichters Paul Kirchhof, die Capital vorliegt. Mehreinnahmen von 800 Millionen Euro pro Jahr wären für den Staat drin.*)
Im "Rechtsgutachten zur Frage einer gleichheitsgerechten Besteuerung von Glücksspielen", fordert Kirchhof, auch von den privaten Anbietern im Ausland Lotteriesteuer zu kassieren, die derzeit vom Ausland aus illegal im Internet Wetten und Lotterien anbieten.
Sie sind nach Kirchhofs Auffassung inländische Veranstalter von Glücksspielen im Sinne des Lotteriegesetzes. Eine solche Besteuerung sei "selbstverständlich möglich, weil die Illegalität nicht steuerlich entlasten darf", so Kirchhof. Treibe der Staat diese Steuer wie bisher nicht ein, dürfe er auch legale Anbieter nicht besteuern, da sonst das Gleichheitsgebot aus dem Grundgesetz verletzt werde.
Nach Informationen von Capital würden bei geschätzten fünf Milliarden Euro Spieleinsätzen im Sportwettenbereich Steuereinnahmen in Höhe von gut 800 Millionen Euro jährlich möglich sein.
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Und wenn wir die anderen Internet-Casino-Glückspiele mitberücksichtigen, dann reden wir vermutlich von annähernd zwei Milliarden oder sogar noch mehr, die allein unserem Staat aufgrund der Untätigkeit unserer Politiker jährlich verloren gehen. Und wenn man das auf ganz Europa hochrechnet, dann kommen Summen zusammen, bei denen mir schlecht wird.
Europäisches Parlament fordert konsequentes Vorgehen gegen illegale Glücksspielanbieter
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02-19-2012, 11:35 AM
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#1900
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
Ich merke, dass ich mich wiederhole:
http://forumserver.twoplustwo.com/sh...postcount=1241
Quote:
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Die Ungewissheit, ob man sich strafbar macht oder nicht, darf nicht dem Bürger aufgebürdet werden. Das entschied das Landgericht Stade Anfang September in seinem Strafverfahren gegen einen Wettbüro-Betreiber. Erstmalig mit Bezug auf den seit dem 1. Januar 2008 geltenden Glücksspiel-Staatsvertrag stellte ein deutsches Gericht fest, dass in Deutschland die chaotische Rechtslage im Bereich des Glücksspiels die Anwendung des Strafrechts ausschließen kann.
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Und an dieser chaotischen Rechtslage sind niemand anders schuld, als einige skrupellose Politiker, die uns Pokersspieler sogar kriminalisieren wollen, weil sie unfähig sind, vernünftige Gesetze zu beschließen und für ein ausreichendes Spielangebot im Internet zu sorgen.
Was kann ich da als mündige Bürger noch wollen? Natürlich fordere ich auch den Rücktritt einiger Ministerpräsidenten der Länder, die uns wieder einmal gezeigt haben, wie unfähig sie sind, vernünftige Gesetze zu beschließen.
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07-25-2012, 07:42 AM
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#1901
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journeyman
Join Date: Apr 2007
Location: ITM...... not
Posts: 217
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Re: Steuern
news anyone?
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09-25-2012, 09:13 AM
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#1902
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stranger
Join Date: Jan 2012
Location: Bonn, Germany
Posts: 13
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Re: Steuern
Also folgende Situation:
Ich bin selbstständig als Kleinunternehmer und würde gerne jeden Monat meine Pokergewinne irgendwie auszahlen, ohne dass ich diese bei der Steuererklärung angeben muss.
Jemand Tipps? ( zB. an Studenten die kein Bafög beziehen o.Ä? )
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09-25-2012, 10:40 AM
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#1903
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veteran
Join Date: Jan 2009
Posts: 3,332
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Re: Steuern
Wenn du die Einkünfte nicht angeben willst, machts ja eigentlich keinen Unterschied ob du Unternehmer bist oder nicht. Entweder du benutzt eine verhältnismäßig anonymen Auszahlungsmethoden wie Neteller oder du lässt dir das Geld auf dein privates Girokonto überweisen.
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10-31-2012, 12:03 PM
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#1904
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grinder
Join Date: Oct 2009
Location: wrong side of variance
Posts: 456
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Re: Steuern
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10-31-2012, 12:22 PM
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#1905
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Carpal \'Tunnel
Join Date: Jun 2007
Location: A fish rots from the head down.
Posts: 8,228
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Re: Steuern
Noch ist Rom nicht verloren! Bis die Revision beim BFG allerdings durch ist, kann Jahre dauern. Jetzt heißt es für einige Spieler leider warm anziehen. Ich kann nur hoffen, daß es keine Hatz gibt.
Wenn jemand den Urteilstext findet, bitte hier posten. Bislang ist das Urteil nur mündlich verkündet. Das Aktenzeichen ist:
FG Köln 12 K 1136/11
Last edited by McSeafield; 10-31-2012 at 12:27 PM.
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